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Dekanatsbeauftragte Für verschiedene Aufgaben werden Haupt- und Ehrenamtliche beauftragt. Hier finden Sie die aktuelle Übersicht.

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Mitarbeiter*innenvertretung MAV

Die haupt- und nebenamtlich in den Kirchengemeinden des Dekanatsbezirks angestellten Mitarbeitenden haben eine gemeinsame MAV:

Herzlich Willkommen!

Willkommen auf den Seiten des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Kitzingen! Schön, dass Sie uns im Netz gefunden haben.

 

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Kitzingen

Donnerstag 10 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche in Kitzingen mit Posaunenchor 

Sickershausen, Friedenskirche Kitzingen

Gottesdienst in den Weinbergen bei Sickershausen

Marktbreit, Marktsteft, Michelfeld, Obernbreit, Segnitz

Donnerstag 10 Uhr Gottesdienst am Hoßfelder Wäldchen

Kleinlangheim, Wiesenbronn

10 Uhr Gottesdienst auf dem Wutschenberg. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche in Klein-langheim statt.

Albertshofen, Buchbrunn, Dettelbach,  Repperndorf, Schernau, Neuses am Berg

10 Uhr Gottesdienst in den Weinbergen bei Neuses am Berg (Am Stein)

Mainbernheim, Iphofen, Rödelsee, Fröhstockheim, Schwanberg

10 Uhr Gottesdienst am Iphöfer Pavillon in den Weinbergen mit Posaunenchören und anschließendem Picknick LINK

bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in mainbernheim statt. INFO

 

 

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Evangelische Kirche stellt in Würzburg personelle Weichen.

Bayerische Pfarrerin Vizepräsidentin der VELKD-Generalsynode

Würzburg (epd). In der evangelischen Kirche sind zum Auftakt der Synodentagungen in Würzburg erste Personalentscheidungen gefallen. Der Hamburger Erziehungswissenschaftler Wilfried Hartmann (73) wurde am Freitag von der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) als deren Präsident wiedergewählt. Im Amt bestätigt wurde auch der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad (57) als Vorsitzender der Vollkonferenz der Union Evangelischer Kirchen (UEK).

Am späten Nachmittag begannen die Beratungen der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Das oberste Kirchenparlament wählt am Samstag seine Spitze für eine sechsjährige Amtszeit neu. Die bisherige Präses Irmgard Schwaetzer (73) will erneut kandidieren.

Während Kirchenpräsident Schad an der Spitze der UEK-Vollkonferenz einstimmig bestätigt wurde, musste sich Hartmann bei der Wahl des Synoden-Präsidenten der Lutheraner überraschend einer Kampfabstimmung stellen. Gegen Friedrich Vogelbusch aus der sächsischen Landeskirche gab es im ersten Wahlgang ein Patt. Bei der zweiten Abstimmung bekam Hartmann 27 von 47 abgegebenen Stimmen. 18 Synodale stimmten für Vogelbusch, zwei enthielten sich.

Kirchenpräsident Schad sagte vor der UEK-Vollkonferenz, er wolle sich für eine "ausstrahlungsstarke evangelische Kirche" einsetzen. "Dass wir als lutherische, reformierte und unierte Landeskirchen gemeinsam evangelische Kirche sind, darum geht es!" Es wäre verfehlt, der "Bekenntnisdifferenz" in der Kirchenorganisation mehr Bedeutung als unbedingt nötig zuzumessen, warb Schad für eine vertiefte Zusammenarbeit in der EKD.

Der Leitende Bischof der Lutheraner, Gerhard Ulrich, sieht das Verbindungsmodell auf einem "sehr guten Weg". "Wir brauchen einen Prozess, der zu einer neuen EKD führt", sagte der Nordkirchen-Bischof vor Journalisten. Im Rahmen des Verbindungsmodells, das 2007 startete, soll das Zusammenwirken der lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen gestärkt werden. Organe und Dienststellen von EKD und konfessionellen Vereinigungen wurden verzahnt, um Kräfte zu konzentrieren und Doppelstrukturen zu vermeiden. So tagen die Kirchenparlamente örtlich und zeitlich verbunden, alle drei Kirchenämter befinden sich in Hannover. Der Prozess soll bis 2017 abgeschlossen werden. Die VELKD umfasst sieben Landeskirchen. Die UEK ist ein Zusammenschluss der zwölf unierten und reformierten Landeskirchen.

Mit einem Gottesdienst war die erste Tagung der für die nächsten sechs Jahre neu zusammengesetzten Kirchenparlamente am Donnerstagabend in Würzburg eröffnet worden. Die 120 Mitglieder zählende EKD-Synode wird am Samstag ihr Präsidium mit sieben Mitgliedern neu wählen. Bereits seit 2013 stand die frühere Bundesministerin Schwaetzer als Präses an der Spitze.

Ebenfalls am Samstag wird der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm einen Bericht zu aktuellen Themen in Kirche und Gesellschaft vorlegen. Der 55-jährige bayerische Landesbischof ist seit November vergangenen Jahres oberster Repräsentant der mehr als 23 Millionen evangelischen Christen in Deutschland. Die Neuwahl des Rates und seines Vorsitzenden erfolgt im November in Bremen. Der oder die Präses der Synode gehört dem 15 Mitglieder zählenden Rat qua Amt an. (00/1432/01.05.2015)

epd lbm/bas dsq

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Die Orgelprüfung in „D“ legte kürzlich Frau Lily Büttner in der Stadtkirche erfolgreich ab.  Die junge Organistin aus Sickershausen erlernte  zunächst das Klavierspiel und wurde dann von den Dekanatskantoren Carl Friedrich Meyer und Martin Blaufelder in drei Jahren im Orgelspiel ausgebildet. Inzwischen spielt sie selbständig Gottesdienste. Die Prüfung leitete der Prüfungsbeauftragte für Kirchenmusik im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg, Kirchenmusikdirektor  Reiner Gaar aus Buchbrunn, als Beisitzer wirkte Pfarrer Stier mit.

Die „D“-Prüfung setzt sich aus den Fächern Harmonielehre, Liturgie sowie Theorie und Praxis im Orgelspiel zusammen und kann von Organisten abgelegt werden, die das Orgelspiel ohne Studium in einer kirchlichen Musikhochschule praxisbegleitend vor Ort erlernen. Sie qualifiziert zum Spielen in allen Gottesdiensten.  Voraussetzung für die ein- bis zweijährige Ausbildung sind Kenntnisse im Klavierspiel oder in einem anderen Tasteninstrument. Ziel der Ausbildung ist die Übernahme von Orgeldiensten in Gottesdiensten.

Bild: Lily Büttner und Dekanatskantor Martin Blaufelder Foto: Hp Kern
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Pfarrer Jan-Peter Hanstein übernimmt im Sommer eine neue Aufgabe und wechselt in das Städtchen Lauf an der Pegnitz. Fast zehn Jahre ist Hanstein in Rödelsee und Fröhstockheim, wo er eine dreiviertel Pfarrstelle bekleidet. Das restliche Viertel füllten Dekanatsaufgaben aus, vor allem die Partnerschafts- und Missionsarbeit mit Papua Neuguinea. Hanstein initiierte vier Begegnungen mit den Partnern und verschiedenste Projekte für das gesamte Dekanat.  

„Es gibt eigentlich keinen Grund, wegzugehen", sagt Hanstein gegenüber dieser Zeitung. „Wir fühlen uns hier wohl." Doch als Pfarrer bejaht er die Empfehlung der evangelischen Landeskirche, nach der ein Wechsel nach zehn Jahren gut tut - Kirchengemeinde und Pfarrperson. „Privat ist das natürlich schmerzhaft. Daher war es wichtig, dass ich jeden einzelnen Schritt mit meiner Frau abgestimmt habe", bekennt der 48-Jährige, der sich nun mit seiner fünfköpfigen Familie auf den Umzug einzustellen hat. Bis Sommer sei genug Zeit, Aufgaben abzuschließen und die Amtsübergabe vorzubereiten.

Mit dem Wechsel nach Lauf kehrt Hanstein in seine mittelfränkische Heimat zurück. Die Aufgabe eines Stadtpfarrers sieht er als Herausforderung. Hanstein, der in Lauf vom Kirchenvorstand für diese Stelle gewählt worden ist, wird im Team mit vier weiteren Hauptamtlichen arbeiten, er übernimmt die Geschäftsführung. 8500 Gemeindeglieder sind auf vier Sprengel verteilt.

Jan-Peter Hanstein zeigt sich dankbar für die Zusammenarbeit im Dekanat und seinen beiden Kirchengemeinden: „Wir hatten hier eine erfüllte Zeit. Ich hab mich nie als Einzelkämpfer gesehen und habe viel lernen können. Nun hoffe ich auf eine ähnlich gute Entwicklung in Lauf."

Copyright Gerhard Krämer, Lokalredaktion Mainpost und Die Kitzinger

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Herr Pfarrer Philip,  4 Jahre waren sie nach dem einjährigen Sprachkurs in Bochum nun in Bayern und im Dekanat Kitzingen tätig. Davon ein Jahr in Rödelsee und drei Jahre in der Stadt und im Dekanat Kitzingen. Was war für Sie schön, was schwierig?

 Pfarrer Nawi Philip:

Für mich persönlich ist die Beziehung mit anderen Kirchenmitgliedern sehr wichtig. Leider hatten wir hier nicht sehr viele Beziehungen mit anderen Kirchenmitgliedern. Aber wir hatten viele Kontakte mit anderen, die keine Mitglieder unserer Kirchengemeinde sind. Mit Arabern und mit Leuten aus Pfingstgemeinden. In der Stadt ist es natürlich schwierig, mit vielen Gemeindegliedern Kontakt zu pflegen. Im Dorf ist das einfacher. Ich hätte mir mehr Kontakte gewünscht. In Neu Guinea haben wir viele enge Beziehungen zueinander. Dort ist der Pfarrer in der Mitte aller Kirchenmitglieder. Wenn dort ein Pfarrer etwas macht, dann sind die Leute da. Da hat man als Pfarrer das Gefühl, Hauptmann oder Seelsorger zu sein. Die Leute zeigen und sagen dann, was sie dem Pfarrer gegenüber empfinden. Verehrung etwa. Nicht nur mit Worten. Hier vermissen wir diese Beziehung.

 

Sie haben hier ein anderes Bild vom Pfarrer erlebt.

Ja, hier kann man nur in eine Veranstaltung gehen, mehr ist dann nicht. In Neu Guinea haben die Leute – auch in der Stadt – mehr Zeit, miteinander zu reden. Und dieses Miteinander reden, leben und andere Sachen machen, das fehlt hier.

Natürlich haben wir auch hier viele Leute getroffen.

Man darf hier nicht nur an kirchliche Beziehungen denken. Sondern auch an ganz normale Beziehungen. Wir haben hier vieles kennen gelernt, auch Kirchenmitglieder, aber nicht so viele.

 

Frau Philip,  wie haben Sie das erlebt?

Pfarrer Nawi Philip:

Durch meine Frau und die Kinder haben wir viele Leute kennengelernt.

 

Auch außerhalb meiner kirchlichen Arbeit. Meine Frau zum Beispiel durch den regelmäßigen Frauentreff im Rathaus.

 

Worauf freuen Sie sich, wenn Sie jetzt wieder nach Papua gehen?

Frau Philip:

Ich freue mich auf daheim, aber ich bin auch ein bisschen traurig. Aber das geht, das ist wie immer, wenn man Abschied nimmt. Ich werde Deutschland vermissen, aber Heimat ist Heimat.

Pfr. Philip: Heimat ist, wo man lebt, wo man geboren ist, die Gefühle und Gedanken sind immer in der Heimat. Man kann anderswo leben, aber der Wunsch zurück nach der Heimat ist immer da.

 

Worauf freuen Sie sich besonders zuhause?

Frau Philip: Ja, jetzt ist bald Weihnachten. Und wir freuen uns total, weil an Weihnachten die ganze Familie zusammenkommt. Wir freuen uns darauf, sie alle zu sehen. Da kommen alle Cousins und Cousinen.

Pfarrer Philip: Weihnachten ist bei uns eine fröhliche Zeit. Da tanzen die jungen Leute, nicht mit Trommeln und Federschmuck, nur mit Kleidern. Wir sehen viele Leute dort, da sind wir nicht allein. Da können wir miteinander reden und lachen. Das fehlte uns hier etwas.  diese enge Beziehung zueinander ist dort anders als hier. Wir waren gerne hier, aber wir freuen uns auf zuhause.

 

Was werden Sie zuhause vermissen?

Am meisten werden wohl die Kinder vermissen, die Laura wohl das Essen hier. Für sie wird es schwierig werden, denn sie war nur einmal zuhause, seit wir hier sind. Süßkartoffel zum Beispiel kennt sie von hier gar nicht. Und die Freunde werden sie natürlich vermissen. Denn wir werden künftig nicht in der Stadt wohnen sondern etwas außerhalb bei der Schule und den Studenten. In einem Dorf sozusagen. Das ist anders als in der Stadt.

 

Was nehmen Sie mit an Ideen, an Erkenntnissen und Dingen, die Ihnen neu bewusst geworden sind? Was sehen Sie anders als vor 5 Jahren.

 

Pfr. Philip:

Anders eigentlich nicht viel, aber persönlich habe ich über meine Arbeit und meine Beziehung zu anderen Leuten und mein persönliches  geistliches Leben nachgedacht und über meine Kontakte zu Pfingstgemeinden, zum Beispiel zur LKG.  In meiner Gemeinde zuhause habe ich auch manche Pfingstler. Aber die haben ihre eigene Gemeinde.

Ich habe über meine Arbeit und meine Beziehung zu anderen nachgedacht und mir überlegt:

Ja, die Arbeit, habe ich die erfüllt?  Aber sind wir auch Christen, oder haben wir das ‚Christ‘ nur im Namen? Leben wir richtig oder leben wir es nur dem Namen nach?  Wenn ich Pfarrer bin und folge Gottes Wort nicht, ist es nicht richtig.  

Es kann sein: nach meinem Gefühl und meinen Gedanken, meiner Einstellung nach lebe ich richtig, ich bin getauft, aber wenn ich nicht wie Christus lebe, dann habe ich nur im Koffer gelebt, aber geistlich bin ich tot. Da gibt es kein Wachstum.  

Das ist für mich eine Herausforderung als Mensch und auch als Pfarrer.  

Ich dachte, das ist vielleicht eine neue Hoffnung, ich kann hier eine andere Seite sehen.

Wenn ich es nicht schaffe, zu leben, wie Gott es will, dann bin ich geistlich tot.

 

Was hätten Sie mehr erwartet? 

Natürlich macht jeder Fehler, manchmal machen wir Fehler,

aber die Frage ist, wie gehen wir mit Problemen und Fehlern um?

Ich muss überlegen: was ist richtig? Was soll ich tun?

Hier habe ich über meine persönliche  Beziehung zu anderen nachgedacht.

Gott hat uns einen neuen Weg gezeigt, und diesen Weg sollen wir gehen.

„Lass dich nicht von Sünden überwinden“, das zum Beispiel ist ein guter Text.  

Paulus sagt es im Römerbrief:  Das Gute wollte ich machen, aber ich habe keine Kraft.  

mit Gottes Kraft können wir neue Wege gehen.  

Ich bleibe ein Sünder und gleichzeitig ein gerechter (Luther), das ist schon richtig.

 

Und wie geht es für Sie künftig weiter:

Ich werde in einer (staatlichen) Schule in Markham Valley (ca. 50 km nördlich von Lae) mit 16 Stunden (oder 16 Klassen ???)  Religion unterrichten.  

Dort gibt es die Klassen 9-12, die 600 bis 800 Schüler sind alle evangelisch.

Am Freitag sind dann immer Andachten  und am Sonntag ist Gottesdienst.  

In dieser Schule haben wir keine Kirche. Gottesdienst ist dann im Speisesaal.  

Am Wochenende können wir dann miteinander Bibel lesen.  

 

Sie haben dann in den nächsten Jahren zwei Wohnorte: Während der Schulzeit in der Schule in Markham Valley und in den Ferien  in Ihrer Heimat in Ihrem eigenen Haus in der Nähe von Finschhafen, mit Garten und Kaffeeplantage.

 

Ja, die haben wir zwar noch nicht, aber die wollen wir uns dann anlegen.

Wir haben uns gefreut, hier zu sein. Das hilft uns für unsere Arbeit.  

Hier läuft vieles anders, man kann nicht vergleichen. Die Kultur ist anders.

Warum machen wir das, und jenes nicht? Das kann man nicht vergleichen.  

Papua Neu Guinea  ist anders.

Aber wir sind dankbar, dass wir das deutsche Denken und die Kultur hier etwas kennen gelernt haben.  Das hilft uns auch,  das hilft auch der Partnerschaft und der Beziehung zueinander in Zukunft.

 

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Ein bewegender Theaterabend um die großen Themen Freiheit, Würde, Identität, die Verantwortung, etwas aus seinem Leben zu machen.

Das Ensemble der „Schloss Theatrum Herberge Hohenerxleben Stiftung“, das schon einmal in Kitzingen viele Zuschauer begeisterte, präsentiert sich nun mit einer weiteren Inszenierung:  

„Eine Nacht im Leben der Hildegard von Bingen und der Katharina von Bora.“

Sonntag, 12. Oktober um 17.00 Uhr in der Stadtkirche,

Eintritt: 10.- €,

Vorverkaufsstelle: Evang. Pfarramt Kitzingen-Stadtkirche, Gustav-Adolf-Platz 6

Veranstalter: Evang. Bildungswerk Main-Steigerwald

Infos: Tel. 09321-8028

Zwei Frauen, die Geschichte geschrieben haben und Mut machen, das eigene Leben in die Hand zu nehmen: Mit viel Musik aus den beiden Epochen erzählt diese Inszenierung aus dem Leben dieser beiden herausragenden Frauenpersönlichkeiten unseres Landes. Die großen Themen sind: Freiheit, Würde, Identität, die Verantwortung, etwas aus seinem Leben zu machen.

Mitwirkende sind: Friederike v. Krosigk, Ina Friebe & Christiane Friebe, Sören Wendt - Gesang & Wanderharfe

In ihrem Theaterstück zeigt Friederike v. Krosigk diese beiden bewegenden Frauenpersönlichkeiten in der Nacht der Entscheidung:

Eine Nacht im Leben der großen Mystikerin, Kloster-Gründerin und gefragten Persönlichkeit des Mittelalters Hildegard von Bingen weist ihr eine ganz entscheidende Neuerung in ihrem Leben - diese Nacht im Jahr 1141 verändert alles... Eine stille, unbekannte Nonne war sie bis zu diesem Zeitpunkt gewesen, das wäre sie auch geblieben, wenn sie sich nicht dazu durchgerungen hätte, die Visionen und Erkenntnisse, die sie seit ihrer Kindheit begleiten, aufzuschreiben. Erst als Hildegard es selbst wagt, mit ihrem Wissen aufzutauchen, wenden sich auch andere an sie, lässt sich sogar der Kaiser beraten.

400 Jahre später durchlebt eine andere Nonne ebenfalls eine - ihr ganzes Leben verändernde Nacht: Die Osternacht 1523 wird Katharina von Bora - die spätere Ehefrau Martin Luthers - niemals vergessen... Soll sie das Undenkbare wagen und das Kloster verlassen, möglicherweise sogar heiraten? Katharina und ihre Mitschwestern haben die Schriften des neuen Predigers Martin Luther gelesen.

Friederike v. Krosigk macht beide Frauen in dem Moment erlebbar, der ihr Leben von Grund auf verändert.

“Ich deckte alles mit Schweigen zu, bis zu der Zeit, da es durch die Gnade offenbart werden soll.”

Zum Schauspiel gehört viel Musik (mehrstimmiger Gesang, Wanderharfe & Cello) aus den beiden Epochen, von Hildegard selbst komponierte Lieder, sowie Musik und Lieder aus der Reformation - z.T. von Martin Luther selbst. Dieser Abend erzählt aus der Geschichte unseres Landes. Erinnert an unsere Wurzeln. Und befragt die Sicht der Frauen. Frauen, die den Mut bewiesen haben, neue Wege zu beschreiten und damit die Geschichte weiter-bewegten. Es wird aus den beiden großen Konfessionen erzählt. Gleichwertig. Denn unser Land heute, der modern denkende Mensch ist zutiefst und zu gleichen Teilen von beiden Seiten geprägt, ob bewusst oder unbewusst. Dieser Abend möchte mit den Wurzeln dieses Denkens und Erlebens neu berühren. Und vorsichtig eine Brücke schlagen - Gemeinsamkeiten erkunden, Gegensätze erkennen – und Mut machen, neue Wege zu gehen, denn wie sagt Hildegard selbst:

“Die Liebe zum Himmlischen ist ihr Zusammenhalt.”

Aus vielen Quellen - den Schriften Hildegard von Bingens, Martin Luthers, dem Neuen Testament, aber auch inspiriert von zahlreichen zeitgenössischen Biografien und wissenschaftlichen Arbeiten, u.a. Michaela Diers und Eleonore Dehnert - hat Friederike v. Krosigk in Szenen, Musik und Tanz vielgestaltige Theaterbilder geschaffen, die diese Frauen lebendig werden lassen und man darf mit ihnen fühlen, hoffen, ringen, weinen und lachen.

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Auf der Dekanatssynode 2014 zum Thema „Kirchliche Jugendarbeit gestalten“  wurde der Wunsch laut, neue Wege zur Gestaltung der Jugendarbeit im Dekanat zu finden. Nicht in allen Kirchengemeinden existiert Jugendarbeit im gleichen Umfang. Mancherorts liegt sie mehr oder weniger brach, andere Gemeinden würden vorhandene Jugendarbeit gerne noch stärker fördern.

Parallel dazu erging die Bitte an alle Kirchengemeinden, eine/n Jugendbeauftragten zu benennen, der in der Gemeinde die Belange der Jugendlichen vertritt und als Ansprechpartner fungiert.

15 Kirchengemeinden meldeten bereits 21 Jugendbeauftragte.

Durch veränderte Rahmenbedingungen wie Ganztagsschulen und vielfältige Freizeitangebote ist ein Umdenken in der Jugendarbeit vielerorts nötig und kirchengemeindenübergreifende Zusammenarbeit gewinnt zunehmend an Bedeutung. Um eine Plattform zum Austausch  zu bieten wurde der Arbeitskreis Netzwerk auf Dekanatsebene gegründet. Hier treffen sich die Jugendbeauftragten regelmäßig, um mit anderen Kirchengemeinden ins Gespräch zu kommen, gemeinsam Ideen für die Jugendarbeit zu entwickeln und möglicherweise Kooperationen zu gründen. 

Erschüttert und traurig über die Nachricht eines völlig unerwarteten Todes:
Die langjährige Organistin von Mainbernheim, Katharina Weichselmann, ist am Sonntag, den 22.6.2014 in der Uni-Klinik Würzburg gestorben. Nach einer Lungenembolie am Dienstag erlitt sie einen Hirntod, der letztendlich zu ihrem Tod führte. Sie ist nur 66 Jahre alt geworden.

Katharina Weichselmann hat auch viele Gottesdienste, gerade Beerdigungen und Hochzeiten in den Gemeinden außerhalb von Mainbernheim gespielt. Sie hat sich immer gut vorbereitet und hat die Gottesdienste musikalisch nicht nur begleitet, sondern inhaltlich mitgestaltet.
„Die Musik ist eine Gabe und Geschenk Gottes“ hat Martin Luther gesagt. Dieses Geschenk hat ihre künstlerische Gabe uns immer wieder neu übermittelt. Ihre theologische Meinung, ihr genaues Empfinden für unsere evangelische Liturgie, ihre Treue und Menschenfreundlichkeit wird uns unendlich fehlen.

Der Trauergottesdienst wird am kommenden Samstag um 13.30 Uhr in der St.Johannes-Kirche Mainbernheim sein.

Die Urnenbeisetzung erfolgt dann an einem späteren Zeitpunkt.

PRESSEMITTEILUNG FOLGT.

 

Diakonin Larissa Kostenko aus der Partnergemeinde Winniza hat alte Beziehungen mit dem Dekanat Kitzingen aufgefrischt.

Der ehemalige lutherische Bischof von Odessa, Uland Spahlinger, wurde als Dekan in Dinkelsbühl eingeführt und Larissa Kostenko hat dabei teilgenommen.

Danach war sie auch zu einem Kurzbesuch im Dekanat Kitzingen. In dem Dekanatsausschuss berichtete sie mit einer Mulitimedia-Präsentation von aktuellen Entwicklungen in der West-Ukraine und der besonderen Situation der Lutherischen Kirche besonders ihrer Gemeinde in Winniza.

Beim Bericht im Dekanatsausschuss Kitzingen: — hier: Paul Eber Haus Kitzingen. (21.5.2014)

Auch Larissa Kostenko hat persönliche Beziehungen zu Kitzingen, hatte sie doch Pfarrer Gerhard Homuth als Reiseprediger in der Ukraine vor vielen Jahren konfirmiert. Inzwischen hat sie eine theologische Ausbildung und wurde als Diakonin in die lutherische Kirche der Ukraine eingeführt. Nun leitet sie die kleine Gemeinde von ca. 150 engagierten Mitgliedern. Die Mitglieder des Ausschusses waren ergriffen von der Intensität ihrer Schilderungen, aber auch antgetan von ihrer Vitalität und Glaubenszuversicht inmitten der Krise. Stellvertretender Dekan Uwe Bernd Ahrens überreichte eine Spende von ca 1100€ für die Renovierung des Daches der Kirche in Winniza.

Der Dekanatsausschuss beschloss, die Beziehungen mit Winniza, die seit einiger Zeit ruhten, wieder aufzunehmen und Projekte des Gemeindeaufbaus zu unterstützen. Dazu wurde ein regelmäßiger Informationsaustausch und die Planung von Begegnungen vereinbart.

Am Donnerstag hat Larissa Kostenkeo mit Dekan Kern, Helga Amberger und Jan Peter Hanstein verschiedene Orte im Dekanat besucht.

 

Hier die Diashow auf Flickr:

DIASHOW

ARTIKEL UM ELLI STÜHLER IN DER KITZINGER

 

 Artkel als PDF