Dekanatsynode in Kitzingen

Dekanatssynode in Kitzingen
Bildrechte K.Baderschneider

Die Kraft des Zusammenhalts

Dekanatssynode wirft einen Blick auf die  Strukturreform

Kürzlich trafen die Kirchenvorstände des Kitzinger Dekanats zur Dekanatssynode zusammen. Nach der Andacht von Dekanin Kerstin Baderschneider über die Veränderungen in der Kirche im Laufe der Zeiten und die Kraft der lebendigen Hoffnung, zu der Christinnen und Christen berufen sind, beschäftigten sich die Mitglieder der Synode mit den aktuellen Veränderungsprozessen, die in der Landeskirche aufgrund zurückgehender personeller und finanzieller Ressourcen nötig sind. Ziel ist, die kirchliche Arbeit weiterhin auf verlässliche Basis zu stellen, das Gemeindeleben vor Ort zu unterstützen, Prioritäten zu setzen und die Zusammenarbeit zu intensivieren. 

Anhand der Methode "World Café" kamen die Synodalinnen und Synodalen in kleinen Gruppen in Austausch über die künftige Struktur der Regionalgemeinden, die anstehenden Immobilienentscheidungen, die Perspektive der Verwaltungsdienstleistung, das Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamtlichen und über die Vision von lebendiger Gemeinde auch in der Zukunft. 

Was ist eigentlich Kern des kirchlichen Auftrags in unserem Raum? Diese Frage leitete die Anwesenden durch den Abend. Viele Stichworte wurden dazu genannt und ergaben ein buntes Bild. Die wichtigsten: Gemeinschaft, Seelsorge, Nächstenliebe, Glauben leben und Hoffnung weitergeben.

Viel Zuversicht war an diesem Abend zu spüren. Die Kraft für den Wandel liegt im Zusammenhalt und im Gottvertrauen. Schließlich ist es Christus, der die Kirche im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erneuerte und ihr Beständigkeit verlieh. Er wird es auch weiterhin tun.