Am 15. November 2026 wird der Gottesdienst in der Stadtkirche Kitzingen live im BR übertragen. Wir freuen uns, wenn Sie den Gottesdienst vor Ort mitfeiern. Bitte kommen Sie um 9.30 Uhr in die Kirche, damit alles vorbereitet werden kann. Der Gottesdienst beginnt um 10.00 Uhr und wird von Pfarrer Brandl (Rundfunkpfarrer), Dekanin Baderschneider, Julia Gilferth (Text und Gesang) sowie Kantor Martin Blaufelder gestaltet.
Dekanat Kitzingen
Friedensdekade 2026
Vortrag „Ein Leben voller Licht und Schatten“. Pfr. i.R. Hans Schlumberger gibt uns Einblick in das Leben von Sophie Sondhelm, geboren in Kleinlangheim, gestorben in Auschwitz.
Der Vortrag findet am 8. November 26 um 14.30 Uhr im Gemeindehaus in der Kirchenburg Kleinlangheim statt.
Diakonie-Gottesdienst
„Du bist der Unterschied“ lautet das Jahresmotto der Diakonie Bayern, das darauf aufmerksam macht, dass jede/r von uns einmalig ist und einen wesentlichen Beitrag zu einer lebenswerten Gesellschaft leisten kann. Am Mittwoch, 14. Oktober 2026, feiern wir um 18.00 Uhr in der Stadtkirche mit den Mitarbeitenden und allen der Diakonie Verbundenen einen stärkenden und beschwingten Gottesdienst zu diesem Motto. Im Anschluss Beisammensein bei Getränken und Snacks.
Im Juli 2026 wurde unsere Schulreferentin Religionspädagogin Andrea Saueracker in einer Andacht mit großem Dank, Gebet und Segen in den Ruhestand verabschiedet. Sie hat selbst leidenschaftlich gern unterrichtet, hat Nachwuchskräfte als Mentorin begleitet und hat sich viele Jahre lang um alle Belange rund um den Religionsunterricht gekümmert. Mit Gelassenheit, Zuverlässigkeit, Liebe zum Beruf und einem guten Gespür für Menschen hat sie ihren Dienst ausgeübt.
Ihre Nachfolgerin ist Pfarrerin Lisa Heußner (siehe Bild), die seit 1. September für die Schulreferate Würzburg, Kitzingen und Castell zuständig ist. Herzlich willkommen und Gottes Segen für die neue Aufgabe, liebe Pfarrerin Heußner!
Rund 200 Teilnehmende bei Schwanberg-Pilgertag – Bayerische Zentralveranstaltung zur Ökumenischen Schöpfungszeit
Schwanberg (POW) Rund 200 Pilgerinnen und Pilger haben sich am Samstag, 26. September, aus verschiedenen Orten im Landkreis Kitzingen und angrenzenden Regionen auf den Weg zum Schwanberg gemacht. Die Veranstaltung unter dem Motto „…wie weit die Erde ist“ fungierte in diesem Jahr als bayerische Zentralveranstaltung zur Ökumenischen Schöpfungszeit. Die Stationen orientierten sich an deren Leitwort, das aus dem alttestamentlichen Buch Hiob stammt.
Im Mittelpunkt der Wegstationen standen das Staunen über die Schöpfung und die Rolle des Menschen samt einem kritischen Blick auf das Verständnis von Herrschaft über die Schöpfung. Eigene Jugendrouten befassten sich mit Fragen nach der Rolle der weltweiten Vernetzung: Hilft mir die Verbindung – zum Beispiel über soziale Medien – zu staunen oder verstellt sie mir den Blick? Was ist „echt“? Was löst mein Handeln am anderen Ende der Erde aus? Was verankert mich im Hier und Jetzt und gibt mir Halt? Unter den Pilgergruppen waren auch Menschen mit Hör- oder Sehbeeinträchtigung, für die entsprechend übersetzt wurde. Zudem gab es eigene Familienrouten und Fahrrad-Pilgergruppen.Zum Abschlussgottesdienst unter freiem Himmel am Neptunbrunnen im Park auf dem Schwanberg gesellten sich auch überregionale Gäste. Aus München reisten Archimandrit Georgios Siomos, Vorsitzender der bayerischen Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) und Priester der griechisch-orthodoxen Allerheiligenkirche in München, und Kirchenrat Dr. Wolfgang Schürger, Umweltbeauftragter der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche, an. Die Diözese Würzburg wurde von Bischofsvikar Domkapitular Albin Krämer und Umweltbeauftragtem Christof Gawronski vertreten. Domkapitular Krämer und Schwester Ursula Buske, Priorin der Communität Casteller Ring, teilten sich die Predigt zur Bibelstelle im Buch Hiob, aus dem das Leitwort stammt. Buske griff das Motto des Heiligen Jahres 2025 „Pilger der Hoffnung“ auf und übertrug es auf die Schwanberg-Pilgerinnen und Pilger. Manchmal möge es den Menschen angesichts der Weltlage wie Hiob gehen. Die Antwort Gottes auf Hiobs Klage verweise auf die größeren Zusammenhänge. Gleichzeitig könne es auch entlasten, nicht alles zu überblicken.
Domkapitular Krämer zitierte die Würzburger Synode: „Die Welt braucht keine Verdoppelung ihrer Hoffnungslosigkeit durch Religion; sie braucht und sucht […] das Gegengewicht, die Sprengkraft gelebter Hoffnung.“ Im Staunen über die Schöpfung könne der Ausgangspunkt für die Übernahme der Verantwortung für Gottes Schöpfung liegen.
Beide waren sich einig, dass Hoffnung der Grund für Engagement sei, aber Engagement auch Hoffnung hervorrufe oder vergrößere.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Band „Toenewerk“ gestaltet. Die Kollekte geht an das Projekt Stromspar-Check von Caritas und Diakonie in Aschaffenburg, bei dem einkommensschwache Haushalte in der eigenen Wohnung kostenlos zum Energiesparen beraten werden.
Zum Abschluss zog die Gottesdienstgemeinde zum Aussichtspunkt am Kappelrangen. Dort sprachen Buske, Archimandrit Siomos und die Umweltbeauftragten Schürger und Gawronski den für den Schwanberg-Pilgertag traditionellen Segen über das Land.
Stichwort: Ökumenische Schöpfungszeit
Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland hat im Anschluss an den Ökumenischen Kirchentag in München und basierend auf orthodoxer Tradition einen Ökumenischen Tag der Schöpfung eingeführt und feiert diesen seit 2010 jährlich. In den Gemeinden kann der Schöpfungstag auch an einem anderen Tag innerhalb der Zeit der Schöpfung vom 1. September bis 4. Oktober gefeiert werden. So kann man auf in verschiedenen Orten und Regionen gewachsene Traditionen und auf Ferientermine Rücksicht nehmen. In Bayern gibt es jedes Jahr eine Zentralveranstaltung, die abwechselnd in den Gebieten der sieben (Erz-)Bistümer durchgeführt wird.
Am 20.09.26 wurden Pfarrer Michael Bausenwein und seine Ehefrau aus der Kirchengemeinde Kitzingen-Friedenskirche verabschiedet. Wegbegleiter*innen aus der Gemeinde, dem Stadtteil, von verschiedenen Kirchengemeinden, aus Pfarrkapitel, Ökumene, Verwaltung sowie dem Freundes- und Verwandtenkreis waren gekommen, um die beiden bei diesem Anlass zu begleiten. Nach dem musikalischen Gruß der Kindergartenkinder führte Pfarrer Bausenwein durch den Gottesdienst. Dabei wurde deutlich, was seinen Dienst geprägt hat: Das Gegründetsein im Glauben an Jesus Christus und die Musik als gesungenes Evangelium. Er stellte drei Sätze von Jesus ins Zentrum seiner Predigt, die ihm besonders wichtig geworden sind: Friede sei mit dir, Fürchtet euch nicht, Folge mir nach.
Nach dem Dank für alles, was das Ehepaar Bausenwein in ihrer Dienstzeit getan hat und der Entpflichtung durch Dekanin Baderschneider wurden Herr und Frau Bausenwein für Abschied und Ruhestand gesegnet. In den zahlreichen Grußworten wurde deutlich, wie viele Spuren das Ehepaar Bausenwein hinterlassen hat. Ein herzliches Dankeschön für Ihr großes Engagement, liebes Ehepaar Bausenwein!
Die Familienarbeit des Dekanats Kitzingen und die Evangelische Jugend laden herzlich zu einer besonderen Winterfreizeit in Ruhpolding ein. Gemeinsam wollen wir ein paar erlebnisreiche Tage im wunderschönen Chiemgau verbringen und die Winterlandschaft in vollen Zügen genießen.
Die Freizeit findet vom 03.01. bis 08.01.27 statt.
Informationen zu den Kosten erteilt Diakon Sascha Wichert, telefonisch erreichbar unter 0152/34002488 oder per Mail an: sascha.wichert@elkb.de
Link zur Anmeldung: https://www.evangelische-termine.de/d-8059934
Herzliche Einladung zum Konzert am 19.06.2026, 19 Uhr Evang. Stadtkirche Kitzingen
Die Sängerin und Mbira-Virtuosin Mary Anibal ist der neue Shootingstar in Simbabwe. Die 26-jährige Musikerin, die mit ihrer einzigartigen Stimme traditionelle Klänge mit modernen Rhythmen verbindet, startete im Jahr 2023 ihre Solokarriere und gewann noch im gleichen Jahr den Simbabwe-Grammy als beste Nachwuchskünstlerin.
Mary Anibal, die sich in ihrer Heimat auch für Frauenrechte einsetzt, wird seitdem in Simbabwe gefeiert und konnte ihr Talent auch auf internationalen Bühnen beweisen.
Sie begeisterte im vergangenen Jahr während ihrer ersten Europatournee auch das deutsche Publikum, u.a. mit ihrem Liveauftritt beim ZDF-Morgenmagazin. Auf ihrer diesjährigen Konzerttournee wird Mary Anibal von der lettischen Pianistin/Organistin Agita Rando begleitet.
Datum: Sa. 19.06.26
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Evang. Stadtkirche, Kitzingen
Der Eintritt ist frei, angemessene Spenden sind erwünscht
Seit 1996 besteht eine Dekanatspartnerschaft mit dem Lutheran Church College Banz,
Papua Neuguinea. Auf Einladung von Mission Eine Welt kommt die Schulleiterin aus Banz,
Frau Susan Fumapa für einige Wochen nach Bayern.
Wir laden herzlich ein zu den Möglichkeiten, mit Frau Fumapa ins Gespräch z u kommen:
Gottesdienst Evang. Stadtkirche Kitzingen: Sonntag, 15.03.26, 10 Uhr (Thema: Frauen - Ein Segen für die Kirche)
Gottesdienst Evang. Kirche Rödelsee: Sonntag, 15.03.26, 18 Uhr (Thema: Frauen -Ein Segen für die Kirche) (engl.Sprache)
Abend der Begegnung mit Bildern: Dienstag, 17.03.26, 19 Uhr, im Paul-Eber-Haus Kitzingen
